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Sieben Tipps: Der Erste
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Die Grundsatzfrage: Planschbecken oder Swiming-Pool?
Sieben Tipps: Der Zweite
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Die Würfel sind gefallen: Schwimmbecken
Sieben Tipps: Der Dritte
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Welche Technik brauche ich denn eigentlich. Die "Filterfrage"
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Und wie halte ich mein Wasser rein? Hygiene pur
Sieben Tipps: Der Siebte
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Schwimm - Schein - Sein: Attraktionen Sensationen

Sieben Tipps vom Profi für den Schwimmbadbau

Diese Tipps geben Ihnen ein paar grundsätzliche Informationen darüber, was Sie beim Bau eines Schwimmbades alles beachten müssen. Für das konkrete Projekt ist je nach Aufwand eine genaue Planung unter Hinzuziehung kompetenter Schwimmbadbauer erforderlich.

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1. Planschbecken oder Swimming-Pool?

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Das ist zwar keine grundsätzliche Frage, dennoch sollte man bei der Entscheidung für einen Planschbecken folgende Aspekte nicht außer acht lassen: sogenannte Quick-up-Pools sind eine schnelle und günstige Lösung für alle, die sich nicht für ein permanentes Schwimmbecken entscheiden wollen. Die in der Regel runden, aufblasbaren Schwimmbecken gibt es in Baumärkten zu kaufen. Alternativen dazu sind die Isoton-Becken oder Polystyrol-Steinbecken. Diese werden durch eine Folie abgedichtet und sind nur für geschickte „Bastler“ wirklich alleine zu realisieren.

2. Entscheidung für das Schwimmbecken

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Die Entscheidung für das eigene Schwimmbecken setzt die Verfügbarkeit von Grund voraus. Und in einem richtigen Schwimmbecken schwimmt es sich besser und die Wasserbehandlung und Wasserqualität ist nachhaltiger zu beeinflussen. Die Flächenanforderungen hängen von der Größe des gewünschten Schwimmbeckens ab. Eine Tiefe von 1,50 Meter sollte aus Sicherheitsgründen grundsätzlich nicht überschritten werden. In einem tieferen Pool kann man zwar gut schwimmen, aber nicht mehr stehen. Das ist besonders dann gefährlich, wenn Kinder potenzielle Schwimmer in Ihrem Becken sind. Neben einer Abdeckung (thermisch, hygienisch, sicherheitstechnisch) ist allerdings auch eine Treppe wichtig.

3. Der richtige Standort für Swimmingpools und Schwimmbäder

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Wo ist Ihr richtiger Standort für das Schwimmbad? Sie sollten sich darüber im Klaren sein. Nicht jeder Garten oder jede Wiese ist geeignet für das Schwimmbecken. Bei der Wahl des Standortes für Ihren Pool, sollten Sie auf mehrere Faktoren Rücksicht nehmen:

  • Ihr Pool darf nicht auf aufgeschütteten Flächen gemauert werden.
  • Ihr Pool darf nur über dem Grundwasserspiegel gemauert werden, um Beschädigungen zu vermeiden.
  • Sollten Sie Ihren Pool in eine Hanglage einbauen, so ist es unbedingt erforderlich, dass Sie den Hangdruck mit einer separaten Stützmauer absichern (eventuell einen Statiker hinzuziehen).
  • Ihr Pool sollte keinesfalls mehr als 50 cm aus der Erde herausschauen, andernfalls ist eine spezielle Statik erforderlich.
  • Ob Sie als Garten- oder Wiesenbesitzer einen Pool ohne Genehmigung bauen dürfen, hängt von den gesetzlichen Regelungen Ihrer Gemeinde ab. Informieren Sie sich auf jeden Fall im zuständigen Bauamt.Entsprechend müssen Sie Behörde über die notwendigen Abstände zur Grundstücksgrenze sowie über die Wasserentsorgung oder einen Kanalanschluss u. v. a. m. informieren. 

Natürlich sollten Sie Ihr Schwimmbecken in optimaler Sonnenlage platzieren. Das ist gut für die Erwärmung und vor allem auch für die Liegequalität am Pool.

4. Schwimmbadbau: Fertigbauweise und Material

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Beim Bau Ihrer neuen Schwimmbadanlage können Sie mittlerweile unter vielen Möglichkeiten wählen. Zur Verfügung stehen Ihnen:

  1. Klassische Betonbauweise mit Verfliesung
  2. Fertibauteile in Kunststoff oder Aquarixx
  3. Inoxbecken
  4. Kunststoffmaterialien

Für welche Bauweise Sie sich entscheiden, hängt von Ihrem Schwimmbadbau-Budget, Ihrer Zeitplanung aber auch von den lokalen örtlichen Gegebenheiten ab. Besprechen Sie die Vorteile der verschiedenen Schwimmbadbauweisen mit einem Fachmann. Das erforderliche Mindestmaß Ihrer Fundamentplatte errechnet sich durch das Schwimmbecken-Innenmaß + zweimal der Poolwand + mindestens 2 x 10 cm Übermaß (Filterschacht und etwaige Treppe berücksichtigen).

Beispiel: Poolgröße 800 cm x 400 cm
Länge: 800 cm + 2 x 25 cm + 2 x 10 cm = 870 cm
Breite: 400 cm + 2 x 25 cm + 2 x 10 cm = 470 cm

Die Stärke Ihrer Fundamentplatte bzw. ob eine Sauberkeitsschicht unter derselben erforderlich ist, hängt von den örtlichen Gegebenheiten und dem Material ab. Diesbezüglich sollten Sie mit einem kompetenten Schwimmbadbau-Fachmann sprechen. 

5. Technik | Filter für den Schwimmbadbau

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Mittlerweile bieten kompetente Schwimmbad-Hersteller verschiedene Module zur kompakten Integration der erforderlichen Schwimmbadtechnik an. Beispielsweise kann die gesamte Schwimmbadtechnik in einem einzigen Schrank (Hoboxx) so vorgefertigt werden, dass auf der Schwimmbadbaustelle nur noch die Anschlüsse montiert werden müssen.

Die Filteranlage bringen Sie am besten in einem direkt an das Becken angebauten Filterschacht unter. Es ist darauf zu achten, dass der Filterschacht keinesfalls luftdicht abgeschlossen werden darf, da dies zu Schäden, aufgrund Kondenswasserbildung an der Filterpumpe führen kann. Die Größe des Filterschachtes und des Schwallwasserbehälters sollte so gewählt werden, dass Revisionsarbeiten im Schwallwasserbecken, an der Filterpumpe, Dosieranlage und am Filterkessel durchgeführt werden können (mind. 2,50 x 4,50m, H 2,6). Außerdem sollte der Filterschacht mit einem Abfluss (Kanalanschluss) versehen werden, um Rückspülwasser bzw. eindringendes Wasser ableiten zu können.

Alternativ bieten sich auch Kellerräume oder die Garage an. In diesem Fall ist es erforderlich, dass diese Räumlichkeiten ebenso mit einem Abfluss ausgestattet sind, der eine ausreichende Entwässerung gewährleistet. Je nach Größe des Beckens bieten sich leistungsmäßig differenzierte Lösungen für die perfekte Implementierung der gesamten Schwimmbad-Filtertechnik an.

6. Hygienekriterien im Schwimmbadbau. Darauf sollten Sie achten.

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Die intelligente Verwendung von Schwimmbadpflegemitteln ist unerlässlich für die Wasserqualität. Sie können unter einer Vielzahl verschiedener Pflegemittel auswählen. Die Häufigkeit und Intensität der Verwendung hängt auch von der eingebauten Filtertechnik ab. Am besten Sie besprechen die Wahl Ihrer Schwimmbadpflegemittel mit Ihrem Schwimmbadplaner.Auf jeden Fall müssen Sie Schwimmbadpflegemittel gesichert und verschlossen,sowie für Kinder unerreichbar aufbewahren. Schwimmbadpflegemittel dürfen in konzentrierter Form niemals direkt miteinander vermischt werden (Explosionsgefahr).

7. Wasserattraktionen und effektvolles Licht im Schwimmbadbau

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Wenn Sie in Ihrem Schwimmbad „nur“ schwimmen wollen, damit Sie fit für den Alltag sind, brauchen Sie wenige Wasserattraktionen. Sollten sich in Ihrem Becken allerdings „Wasserratten“ stundenlang vergnügen wollen, dann brauchen Sie zumindest einige der vielen Wasserattraktionen. Der Einbau dieser Unterhaltungsoptionen hängt von der größe des Beckens und Ihres Budgets ab. Sie haben die Wahl:

  • Nackendusche
  • Gegenschwimmanlage
  • Wasserfall
  • Wasserrutsche
  • Luftsprudeleinrichtung
  • Springquell-Wasserpilz u.v.a.m.

Schließlich sollten Sie noch die Platzierung des Schwimmbadlichts gut planen. Scheinwerfer sollten vom Sitz- bzw. Liegeplatz wegleuchten, um ein blendfreies Badevergnügen zu gewährleisten. Wenn Sie ausführlichere Informationen wünschen, schreiben Sie uns...

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Checkliste für Ihren Schwimmbadbau

Betonbecken, Inoxbecken, Fertigbecken, Aquarixx® - Sie planen gerade Ihr neues Schwimmbad? Dann sollten Sie vorher einige wichtige Kriterien für Ihren Schwimmbadbau abklären.

Wie uns die 7 Tipps zum Schwimmbadbau von Hofer Group gezeigt haben, sollten  Sie für die Planung Ihres neuen Freibades unter anderem folgende Aspekte genau betrachten:

  • 1. Planschbecken oder Swimming-Pool?
  • 2. Entscheidung für das Schwimmbecken
  • 3. Standort Swimmingpool
  • 4. Fertigbauweise und Material
  • 5. Technik | Filter
  • 6. Hygiene
  • 7. Wasserattraktionen | Licht

Sie brauchen eine detaillierte Checkliste für Ihren Schwimmbadbau? Dann fragen Sie jetzt unverbindlich nach dem kleinen Schwimmbad-Brevier von Hofer Group - dem Schwimmbadbauer europaweit.